Laura Spreng Atelier
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Das Laura Spreng Atelier liegt an der Casinoplatz 2 in Bern, dort wo die Kirchenfeldbrücke die Altstadt mit dem Regierungsviertel verbindet. Wer aus Zürich, Basel oder der Romandie anreist, findet hier keine Vitrine zum Hineinschauen, sondern ein Goldschmiedeatelier, das nach Terminvereinbarung arbeitet. Das ist ein bewusster Unterschied zu den grossen internationalen Häusern an der Zürcher Bahnhofstrasse: Laura Spreng arbeitet als eigenständige Designerin und Goldschmiedin, nicht als Filiale einer Marke, und jedes Stück entsteht im direkten Gespräch mit ihr selbst, nicht mit einem Verkaufsteam.
Was das Atelier anbietet
Im Zentrum steht die individuelle Anfertigung: Verlobungsringe, Eheringe und weiterer Schmuck, jeweils als Unikat für die jeweiligen Kundinnen und Kunden entworfen. Die eigene Website beschreibt den Anspruch so, dass die Stücke traditionelle Schweizer Handwerkskunst zelebrieren und mit recyceltem Edelmetall sowie handverlesenen Edelsteinen gearbeitet wird. Fairtrade und Nachhaltigkeit werden als Grundsatz genannt, ohne dass das auf Kosten von Individualität gehen soll.
Der Ablauf für einen Verlobungsring folgt einem klaren Fünf-Schritte-Modell. Zuerst teilen Kundinnen und Kunden ihre Wünsche mit: bevorzugte Designs, Edelsteine, Metalle und das Budget. Danach folgt ein persönliches Beratungsgespräch mit Laura Spreng selbst, wahlweise im Atelier in Bern, per Telefon, Skype, WhatsApp oder E-Mail. Im dritten Schritt erarbeitet sie Vorschläge und sucht passende Edelsteine aus. Ist die Entscheidung gefallen, beginnt die Fertigung im Atelier in Bern, die laut Website zwischen 4 und 8 Wochen dauert. Am Ende steht die Übergabe: Die Lieferung erfolgt versichert per FedEx, oder das fertige Stück wird direkt im Atelier abgeholt. Grössenänderungen sind laut Website auch nach einem erfolgten Antrag noch direkt am Finger der Verlobten möglich, was für ein Geschenk mit Überraschungsmoment praktisch ist, wenn die genaue Ringgrösse vorher nicht bekannt ist.
Neben Verlobungsringen fertigt das Atelier auch Eheringe an, wahlweise aus Gold, Silber, Stahl oder Carbon, ebenfalls im persönlichen Beratungsgespräch entwickelt. Wer beide Ringpaare beim selben Betrieb bestellen möchte, kann das hier in einem durchgehenden Prozess tun, von der ersten Idee bis zur Trauung.
Wie Laura Spreng zu ihrem eigenen Betrieb kam
Die Website beschreibt den Werdegang so: Nach langjähriger Perfektionierung ihres Handwerks in einem renommierten Schweizer Schmuckunternehmen gründete Laura Spreng ihren eigenen Schmuckbrand. Zur Ausbildung selbst, etwa einer Lehre oder einem EFZ-Abschluss, macht die Website keine Angaben, ebenso wenig zu einem konkreten Gründungsjahr des Ateliers. Beides lässt sich von hier aus nicht verifizieren und wird darum nicht behauptet.
Warum Bern für diesen Betrieb spricht
Bern ist in der Schweizer Goldschmiedelandschaft eher für kleine, inhabergeführte Ateliers bekannt als für die internationalen Handelshäuser, wie sie an der Zürcher Bahnhofstrasse sitzen, oder die auf den Grosshandel ausgerichteten Genfer Uhren- und Schmuckbüros. Das Laura Spreng Atelier passt in dieses Bild: ein Betrieb, eine Designerin, direkter Kontakt statt Verkaufsteam. Wer aus einem anderen Kanton anreist, kommt damit nicht wegen einer grossen Auswahl an Fertigware, sondern wegen der persönlichen Zusammenarbeit an einem Unikat.
Für Reisende aus der übrigen Schweiz liegt die Casinoplatz zentral in der Bundesstadt, ein Umweg über eine Vorortsbahn entfällt, weil Bern selbst der Bahnknoten ist, an dem die Fernverkehrslinien aus Zürich, Basel, Genf und dem Wallis zusammenlaufen. Vom Bahnhof Bern aus ist die Casinoplatz zu Fuss erreichbar, über die Altstadt oder entlang der Aare. Wer den Termin mit einer Städtereise verbindet, hat mit dem Bundeshaus, der Altstadt und dem Bärengraben gleich mehrere Ziele in unmittelbarer Nähe.
Filialen ausserhalb von Bern nennt die Website nicht, das Atelier ist als Einzelstandort geführt. Wer nicht selbst anreisen möchte, kann die Erstberatung laut eigener Aussage auch per Telefon, Skype, WhatsApp oder E-Mail führen, was den Weg für Interessierte aus anderen Kantonen erleichtert, auch wenn die eigentliche Anfertigung im Atelier in Bern stattfindet.
Was auffällt
Die Terminvereinbarung ausschliesslich nach Anfrage ("Termine auf Anfrage", montags bis samstags) bedeutet, dass ein spontaner Besuch ohne vorherige Kontaktaufnahme wenig Sinn ergibt. Wer schnell ein fertiges Stück kaufen möchte, ist bei einem Atelier für Massanfertigungen ohnehin an der falschen Adresse: Wer sich dagegen Zeit für einen mehrwöchigen Entstehungsprozess nehmen will, findet hier ein Angebot, das genau darauf ausgelegt ist. Konkrete Preise nennt die Website nicht, das Budget wird stattdessen im ersten Beratungsgespräch besprochen. Für alle, die eine öffentlich einsehbare Preisliste erwarten, ist das eine Umstellung, für alle anderen ein üblicher Teil der Massanfertigung.
Neben Schmuck verweist die Website auch auf eine Lederboutique unter dem Namen The-Leather-Boutique als Teil der eigenen Kollektionen, was auf ein Geschäft mit mehreren Standbeinen hindeutet, ohne dass sich von hier aus sagen lässt, wie eng diese beiden Angebote organisatorisch verbunden sind.
Kontaktwege und Beratung aus der Distanz
Für Paare, die nicht aus der Region Bern kommen, ist die Bandbreite der angebotenen Kontaktwege ein praktischer Vorteil. Die erste Kontaktaufnahme und ein Teil der Beratung lassen sich laut Website telefonisch unter der Nummer +41 77 463 40 70, per E-Mail an info@lauraspreng.ch, über Skype oder über WhatsApp führen. Wer die Anfahrt nach Bern nur einmal machen möchte, kann damit einen Teil der Abstimmung, etwa die grobe Design- und Materialwahl, vorab klären und den persönlichen Termin im Atelier gezielt für die Anprobe und die letzten Entscheidungen nutzen. Das ist gerade für ein nationales Angebot wie dieses relevant, bei dem viele Interessierte nicht am gleichen Ort wohnen wie das Atelier.
Einordnung im nationalen Vergleich
Verglichen mit den grossen Uhren- und Schmuckhäusern, die an prominenten Einkaufsstrassen wie der Zürcher Bahnhofstrasse auf Passanten und internationale Laufkundschaft setzen, ist das Geschäftsmodell in Bern das genaue Gegenteil: kein Schaufenster zum spontanen Betreten, sondern ein Betrieb, der ausschliesslich nach Anfrage arbeitet und jedes Stück von Grund auf neu entwirft. Das deckt sich mit dem Bild, das man von der Berner Goldschmiedeszene allgemein hat, wo kleine, inhabergeführte Ateliers die Regel sind und nicht Filialen internationaler Ketten. Wer aus einem anderen Kanton anreist, tut das hier also nicht wegen einer grossen Auswahl an Fertigware im Regal, sondern wegen der Aussicht auf ein Stück, das ausserhalb des Ateliers so kein zweites Mal existiert.
Die Nähe zur Bundesstadt bringt für Auswärtige noch einen zweiten Vorteil mit sich: Bern ist selbst Verkehrsknoten des Schweizer Fernverkehrs, ein Umsteigen von einer Vorortsbahn auf eine weitere Linie entfällt für die meisten Reisenden aus Zürich, Basel, der Westschweiz oder dem Wallis. Von der Casinoplatz aus lässt sich der Bahnhof zu Fuss erreichen, über die Altstadt oder entlang der Aare, was einen Ateliertermin gut mit einer kurzen Städtebesichtigung verbinden lässt, etwa mit dem nahen Bundeshaus oder der historischen Altstadt.
Abschliessend betrachtet
Wer einen Verlobungsring sucht, der von einer einzelnen Goldschmiedin persönlich entworfen und gefertigt wird, statt von der Stange zu kommen, findet im Laura Spreng Atelier an der Berner Casinoplatz eine Adresse, die genau darauf ausgerichtet ist. Der Prozess ist transparent beschrieben, von der ersten Ideensammlung bis zur versicherten Lieferung, und die Materialwahl mit recyceltem Edelmetall spricht Kundinnen und Kunden an, denen Nachhaltigkeit bei der Anfertigung wichtig ist. Die verschiedenen Kontaktwege machen den Einstieg auch für Interessierte ausserhalb Berns einfach. Wer dagegen sofort ein fertiges Stück in die Hand nehmen möchte oder Wert auf eine online einsehbare Preisliste legt, sollte die reine Terminlogik des Ateliers vorher einplanen.